Überforderung

In jeder Gruppe werden unsere zwischenmenschlichen Selbskonzepte und Muster, die wir entwickelt haben deutlich. Überforderung ist nichts anderes. Überforderung ist zum Einen ein Urteil (wofür ich ein Ur-Teil von mir hergegeben habe, d. h. bevor ich Überforderung wahrnehmen konnte habe ich stattdessen LIEBE gesehen. Diesen Anteil habe ich hergegeben, um Überforderung sehen zu können.) Zum Anderen ist Überforderung ein Selbstkonzept. Unter jedem Selbstkonzept liegt eine positive Absicht. Aus dieser heraus fangen wir an, dieses zu Leben. Selbstkonzepte funktionieren nicht, weil diese positive Absicht einen Selbstangriff verbirgt.

Nehmen wir ein Beispiel: Weil ich glaube, nicht intelligent genug zu sein, fange ich an mir Wissen anzueignen. Die positive Absicht ist, mich intelligenter zu machen, mir mehr Wissen anzueignen, um etwas "aus mir zu machen". Der Selbstangriff ist: "Ich bin nicht gut genug." Auf diesem Angriff baut nun alles auf, was ich tue. D. h., dass alles was ich tue, um intelligenter zu werden energetisch (automatisch) als Angriff gegen mich wirkt. Da ich mit Anderen nur so umgehen kann, wie mit mir selbst, führt das dazu, dass ich andere angreife, um mein Ziel zu erreichen. Die Energie ist "ohne Rücksicht auf Verluste". Wie ich das bemerke ist, dass ich das Gefühl  habe, dass Andere mit mir rücksichtslos umgehen. Dies führt erneut dazu, dass ich mich überfordert fühle. Dies ist die Dynamik, wie meine Ur-Teile mit mir kommunizieren, indem diese mir meine Urteile zeigen.

Ursachen für Überforderung können z. B. sein Druck oder Ehrgeiz. Was darunter liegt ist, Angst. Angst es nicht zu schaffen, Anforderungen nicht zu genügen. Das sorgt für Stress. Den machen wir uns selber, da wir alles "richtig" machen wollen. Was wir dafür opfern ist ein erhebliches Maß an Lebensqualität, ist Vertrauen und liebenswürdig gegenüber anderen zu sein. Mit diesem Opfer begrenze ich die LIEBE. Heilung erfolgt, in dem ich diese Begrenzung aufgebe, indem ich mein Selbstkonzept hinterfrage, erkenne, was ICH tue, was zu meiner Überforderung führt (mein Anteil) und genau damit aufhöre. In unserem Beispiel wäre es also aufzuhören, neuem Wissen "nach zu jagen" und stattdessen der inneren Stimme, der inneren Führung zu vertrauen, denn genau davon hält es mich ab.

Andere zu bitten, ihr Verhalten mir gegenüber zu ändern ist eine Möglichkeit mit der Überforderung umzugehen. Es ist das, was mir mein Verstand vorschlägt. Dieser Vorschlag funktioniert nicht bzw. nicht dauerhaft, da dieser auf der Annahme beruht, das die Überforderung im Außen ist. Doch genau dort ist diese nicht. Deshalb ist es auch nicht das, was andere tun, dass sie mich überfordern. Nehmen wir hier das Beispiel in dieser Gruppe. Dass, was die Teilnehmer tun ist, meiner Einladung zu folgen, ihre Gedanken und Gefühle zu teilen. Sie vertrauen mir und ich vertraue darauf, dass jeder Beitrag unterstützend wirkt, denn die Tageskarte, wenn ich mich tatsächlich auf diese einlasse, bringt mich in Heilungsprozesse.

Wenn ich also andere bitte, ihr Verhalten zu ändern ist das so, als ob ich den Spiegel putze, weil ich in meinem Gesicht einen Fleck wahrnehme. Das ist nicht das, was ich empfehle. Selbst wenn, andere mir den "Gefallen" tun und ihr Verhalten ändern, erreiche ich vielleicht in einer Situation Erleichterung doch wirddies nicht von Dauer sein. Schon bald wird das Problem an einer anderen Ecke auftauchen.

Das, was dauerhaft bewirkt, Überforderung zu heilen, was ich empfehle ist, das Selbstkonzept, die damit verbundenen Verhaltensmuster aufzugeben, mit dem Urteil Unrecht zu haben, damit mein Ur-Teil zu mir zurück kommt. Überforderung ist ein unwahrer Gedanke.

Bitte nimm dir einen Moment Zeit in deine Situation hineinzufühlen. Frage dich, bist du für dich gefühlt schon lange in der Gruppe oder eher kurze Zeit? Bemerke den Zeitraum, den es braucht, bis du dich überfordert fühlst. Dies ist ein wichtiger Hinweis darauf, wieviel Druck bzw. Stress in deinem Leben ist. 

Frage dich als nächstes: Wenn ich es wissen könnte, wie alt war ich, als ich mich das erste Mal so gefühlt habe? Wer war dabei? Wenn ich es wissen könnte ist so etwas passiert wie...

Frage dich, was es gebraucht hätte (was ein anderer hätte deiner Meinung nach einbringen müssen), damit du nicht überfordert gewesen wärst. Das ist etwas "positives", eine Gabe, das Ur-Teil von dir, was du abgewählt hattest, weil dir der Mut, die Erfahrung fehlte, die Kraft des Ur-Teiles zu nutzen um die Gabe einzubringen. In der damaligen sowie in der heutigen Situation geht es nun darum, dass du dein Ur-Teil wieder annimmst indem du die Gabe einbringst.

Segne also die Situation von damals, vergib den Beteiligten, denn du erkennst, dass sie die Gabe nicht einbringen könnten, weil sie sich überfordert gefühlt hatten, d. h. sie hatten diese Gabe nicht mehr, weil sie ihren Ur-Teil abgewählt hatten, damit stand dieser und die Gabe ihnen nicht zur Verfügung. Verbinde dich mit allen Beteiligten von damals und bring die Gabe ein. Teile diese mit allen an dieser Situation Beteiligten. 

Nun segne die aktuelle Situation, segne unsere Gruppe, verbinde dich mit jedem Einzelnen von uns und teile deine Gabe anstatt zu urteilen und weiterhin an Überforderung zu glauben. Sei bereit, Beiträge nur zu segnen, anstatt jeden zu lesen. Vertraue darauf, dass du genau die Beiträge lesen wirst, die wichtig und hilfreich für deine Prozesse sind.

Ich empfehle dir und auch jedem in dieser Gruppe sehr die Teilnahme an der Studiengruppe. Beim Schreiben dieses Beitrags würde mir einmal mehr bewusst, wie hilfreich und kraftvoll dieses Programm ist. Hier wirst du effektive Methoden erlernen, deine Selbskonzepte, Verhaltensmuster zu erkennen und aufzulösen, um deine Ur-Teile zurückzuerhalten und so wieder ganz (im Sinne von heil) zu werden.

 

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