20.01.2018 Rollen (erfolgabwehrender Gedanke)

In "Rollen" zu schlüpfen ist eine Falle. Rollen wirken wie Ritterrüstungen. Ich  benutze diese zum Einen, weil ich glaube, nicht gut genug zu sein und zum anderen, um mich zu schützen. Beliebte Rollen sind: Die gute Mutter, der perfekte Sohn, die vollkommene Ehefrau, die verständnisvolle Schwester, der hilfsbereite Mitarbeiter, die gewissenhafte Schülerin. Auch das 'schwarze Schaf" oder "der größte Looser" können Rollen sein. Oft haben wir nicht nur eine Rolle und mitunter vergessen wir die eine Rolle auszuziehen bevor wir in die nächste schlüpfen. Dann tragen wir mehrere Ritterrüstungen. Diese wirken dann wie ein Panzer.

Was sind deine "Lieblingsrollen"?

Nimm dir gern einen Moment Zeit und fühle, was mit dir (energetisch) passiert, wenn du mit einem Panzer unterwegs bist bzw. dir Menschen in einem Panzer begegnen.

Rollen benutzen wir auf der unabhängigen Seite. Sie begegnen uns verstärkt im Zusammenhang mit Regeln und Pflichten in der "toten Zone". Rollen gehören in diese Phase, weil diese zu Totheit führen. Aus einer Rolle heraus kann ich nicht empfangen und das was ich gebe ist keine LIEBE sondern etwas "vorgemachtes". Je mehr Rollen (Ritterrüstungen) ich trage um so mehr verliere ich mich. Ich kann mich nicht mehr fühlen. 

Die Masken zeigen auch hier wieder deutlich, dass ich dem anderen nicht zugewandt bin, ich sehe nicht ihn sondern bin ausschließlich damit "beschäftigt" nicht verletzt zu werden. Deshalb darf mir niemand zu nahe kommen. Und genau dort ist sie, versteckt sie sich, nicht die Angst vor Verletzung sondern die Angst vor Nähe.

Rollen haben einige Dynamiken. Was passiert, wenn ich in einer Rolle bin ist, dass ich auch die anderen in ihre Rollen "schicke". Wenn ich aus einer Rolle heraus auf andere schaue sehe ich nicht mehr sie sondern eine Welt voller "Feinde", vor denen ich mich glaube schützen zu müssen. Wäre dies nicht so, bräuchte ich die Rolle nicht. Ich sehe also nicht meinen Partner, meine Kinder, meine Eltern, meinen Chef oder Mitarbeiter sondern z. B. den rechthaberischen Vater, die mitleiderregende Mutter, ungehorsamse Kinder, den eifersüchtigen Partner, den besitzergreifenden Chef, bocklose Mitarbeiter, langweilige Menschen usw. Meine Rolle soll mich vor diesen schützen. Doch genau das funktioniert nicht. 

Ich weiß nicht, ob ich es hier verständlich erklären kann. Nicht die Rolle schützt mich vor diesen Menschen sondern die Rolle ist es, die mich diese Menschen so sehen lässt. Meine Rolle bringt mich in "Gefahr". 

In dem Moment, in welchem ich meine Rolle aufgebe, fallen auch die Rollen der anderen weg, die ICH ihnen zugedacht hatte. Aus dem rechthaberischen Vater wird dann z. B. der Vater, der mich und seine Familie beschützen möchte aus der Mutter eine Frau, der Verbundenheit wichtiger ist als Streit, aus ungehorsamse Kindern Abenteurer, aus dem eifersüchtigen Partner ein Partner, der mich liebt, sich für mich und unsere Beziehung interessiert und engagiert usw.

Vielleicht tun die Menschen, das, was ich jetzt sehe noch nicht so, wie ich es tun würde, doch indem ich das sehe kann ich aus ihren Erfahrungen lernen. Ich kann z. B erkennen, die Art und Weise auf die mein Vater seine Familie zu beschützen versucht ist ok, kann ich verstehen. Mal schauen, wie meine Lösung aussieht. Indem ich meine Gaben nutze finde ich die Lösung für mich. Dazu ist es nicht notwendig, dass ich jemanden schlecht mache, verurteile, darauf bestehe, dass er es nicht richtig oder nicht gut genug macht. Ich kann einfach meine Gaben leben und dadurch die für mich stimmigste Lösung finden. Ich brauche niemanden anzugreifen. 

In einer Rolle bin ich z. B., wenn ich in einer Situation bin, in der ich nicht sein möchte. Wenn ich z. B. mit meinem Partner zu einer Veranstaltung gehe, zu der ich gar nicht wollte. 

Auch dort, wo ich etwas tue, was ich gar nicht tun will oder das Gefühl habe etwas tun zu müssen, gerate ich schnell in eine Rolle. 

In beiden Situationen bin ich im Widerstand. Dieser richtet sich vor allem gegen mich selbst. Dieser macht es mir nicht möglich glücklich zu sein. Was mich glücklich macht ist, ich selbst zu sein. Was mich, mich selbst sein lässt ist, meine Gaben zu leben, diese uneingeschränkt einzubringen. Das kann ich überall. Ort, Zeitpunkt und Handlung sind dabei nicht wichtig.

Das siebente der sieben powerful mind Erfolgsprinzipien hilft uns aus unseren Rollen auszusteigen: Das Prinzip der Selbstliebe anstatt sich zurück zu halten.

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