11.01.2018 Der Schmerz des heiligen Feuers (erfolgabwehrender Gedanke)

"Der Schmerz des heiligen Feuers" ist eine herausfordernde Energie, die tief im Unbewussten verborgen ist. Der Schmerz des heiligen Feuers birgt einen tiefen Widerspruch in sich. Das "heilige Feuer" an sich ist eine enorm kraftvolle Energie. Dies ist die universelle/göttliche LIEBE die unendliche Schöpferkraft, aus der alles entsteht. Dieses heilige Feuer brennt in mir und hat die Kraft meinen Geist und alles um mich herum von Angst und Angriff zu heilen. 
Den Schmerz des heiligen Feuers erfahre ich, wenn sich zwei tief in mir eingebrannte Gegensätze, deren Konfliktpotential für mich eine enorme Behinderung darstellt wieder vereinen wollen: Liebe und Hass, Leben und Tod, männlich und weiblich, Schuld und Vergebung, Vertrauen und Angst... Ich habe so hart geurteilt, dass es unmöglich scheint, dieses Urteil rückgängig zu machen. Lieber würde ich sterben, als diesen Schmerz zu fühlen oder mit dem Urteil Unrecht zu haben. Doch das Fühlen und Loslassen des Schmerzes ist, was die Gegensätze wieder vereint. Der Schmerz ist es, der diese Trennung herbeiführt. 
Hier wird Ärger zu einem Wutanfall, Angst erzeugt Grauen, Eifersucht wird zur Hölle und Herzensbrüche werden zu k.o.-Schlägen.
Der Schmerz des heiligen Feuers entsteht dadurch, dass ich irgendwann anfange LIEBE zu bewerten. Ich fange an, diese auf einen Sockel zu stellen, etwas Besonderes daraus zu machen. Ich entwickle unerreichbare Vorstellungen darüber, was LIEBE ist und was nicht. Ich fange an, LIEBE zu vergleichen, zu kontrollieren. Diese Kontrolle führt mich tiefer und tiefer in den Mangel. So sehr ich auch versuche meine Vorstellungen, meine Begriffsdefinition zu kommunizieren, niemand wird meinen Ansprüchen gerecht werden. Das liegt daran, weil dies mir selbst nicht gelingt. Es sind meine eigenen Urteile und Schutzmechanismen, die mich daran hindern. Ob ich selbst LIEBE so lebe, wie es meinen Ansprüchen genügen würde mache ich davon abhängig, ob es andere auch so tun. Wenn nicht nehme ich mich zurück, trete gar nicht erst an und tue das, was ich eigentlich verurteile. Ich erfahre LIEBE nicht so, wie ich diese mit Worten beschreiben kann sondern auf die Art und Weise, wie ich diese selbst lebe. So wie ich LIEBE lebe, lehre ich diese. Im Umkehrschluss bedeutet das, so, wie ich LIEBE erfahre, lebe ich diese.
Dadurch, dass ich LIEBE zu etwas Besonderem mache, wird Liebe zu einem Götzen. Ein Götze ist ein unwahrer Gott, eine Totheit, die ich anbete. Eine Totheit kennt keine LIEBE und kein Erbarmen sondern nur Schmerz. Einen Götzen kann ich immer nur um Schmerz bitten. Ich bete oder vielmehr bettle, flehe darum, dass mich jemand so besonders liebt, dass ich für jemanden etwas so Besonderes sein kann. Es ist ein innerliches geflehe, gejammere, das mich zu zerreißen droht. Der Schmerz des heiligen Feuers ist ein unstillbares Verlangen, eine übergroße Sehnsucht nach LIEBE. Sehnsucht ist eine Sucht, eine Suche. Nicht meine Forderung gegenüber anderen stillt diese sondern einzig und allein mein Geben, mein LIEBE an andere hinausreichen. LIEBE ist nichts Besonderes. Diese ist immer und allgegenwärtig. Meine Widerstände, die in dem Besonders machen begründet sind sorgen dafür, wenn ich im Mangel von LIEBE bin, diese nicht ausreichend wahrnehmen kann. Besonders machen sorgt dafür, dass ich kontrolliere, wann ich wem was und wieviel an LIEBE gebe. Diese Kontrolle ist eine Investition in die Sehnsucht, verstärkt diese, verstärkt den Schmerz, weil ich mich zurück halte. Was den Schmerz des heiligen Feuers heilt ist (meine) LIEBE, mein (durch den Schmerz hindurch) hinausreichen an LIEBE.

Es gibt eine hilfreiche Übung, die du machen kannst, wenn du einen solchen Schmerz fühlst. Nimm dir für diese Übung Zeit und begib dich an einen Ort, an welchem du ungestört sein kannst. Schließe deine Augen, verbinde dich mit deinem Schmerz und frage dich, wer deine Hilfe braucht. Es gibt jemandem in deiner Umgebung, der sich mindestens genauso so verloren, verlassen, enttäuscht... fühlt wie du. Wer auch immer dir in den Sinn kommt, feilsche nicht. Nimm diese Person und stell sie vor dich. Dann stell dir vor, dass zwischen euch der Schmerz des heiligen Feuers brennt. Frage dich nun: Was will ich? Will ich mit dieser Person verbrennen oder uns beide retten? Wenn du euch beide retten willst, verbinde dich mit dieser Person und beginne LIEBE an sie rauszureichen (Akzeptanz, Vertrauen, Verständnis... was es auch immer braucht). Reiche die LIEBE durch alle Widerstände, durch all das, was dich von dieser Person trennt, was du an ihr nicht magst hindurch bis das Feuer erloschen ist oder du ungehindert hindurchgehen kannst, du diese Person sehen, auf sie zugehen, sie umarmen kannst.

Fühle danach in dich hinein und erforsche, wie es dir geht. Manchmal öffnet sich eine weitere Schicht und eine weitere Person taucht in deinem Geist auf, mit welcher du diese Übung wiederholen kannst. 

Diese Übung öffnet dein Bewusstsein für LIEBE, für Kreativität, Inspiration, neue Ideen. Dein Handeln aus dieser Übung heraus wird - wem auch immer du danach begegnest - intelligent, wird liebevoll sein.

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