09.01.2018 Ausschluss (erfolgabwehrender Gedanke)

Auch diese Energie geht auf eine Verletzung zurück, die ich noch nicht überwunden habe. Hier verlange ich Rücksichtnahme und bin sehr nachtragend. Ich nehme wieder meinen Schmerz wichtiger als die Beziehung. Den eigentlichen Schmerz erfahre ich in der Kindheit doch auch in späteren Beziehungen wirkt dieser sich aus. Die Frage ist, wie lange, will ich daran leiden, wie lange daran zu Grunde gehen? Wie lange soll diese Erfahrung über mein Leben bestimmen? 5 Jahre, 10, 20, 40, ein Leben lang? Ich höre nicht auf zu leiden, wenn sich jemand bei mir entschuldigt oder jemand Rücksicht auf mich nimmt sondern, wenn ich vergebe. Eine Entschuldigung macht das manchmal leichter. Doch wenn ich Entschuldigung ein Leben lang fordere ohne diese wahrhaftig anzunehmen höre ich nicht auf zu leiden sondern nehme meinen "Täter" gefangen und werde so selbst zum Täter.
Das Gegenteil von Ausschluss ist Einbeziehung. Ausschluss bewirkt, dass ich mich selbst ausschließe, in erster Linie vom glücklich sein, vom erfolgreich sein, vom Spaß haben. Weil meine Verletzung scheinbar so groß ist, kann ich einfach nicht mehr lachen, nicht mehr leicht und lebendig sein. Ich verlange Verständnis dafür, doch niemand versteht meinen Schmerz. Dies kann unbewusst soweit gehen, dass ich mich eher auf der körperlichen Ebene noch für Leiden (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit...) entscheide, als mich einzubeziehen. "Ich kann nicht..." ist dann oft die "Ausrede". Doch ich kann nicht ist gleichbedeutend mit "Ich will nicht." 
Ausschluss wirkt nicht nur von den "positiven" Dingen. Ausschluss kann sich auch so zeigen, dass ich überheblich werde, glaube etwas ganz besonderes zu sein. Dann glaube ich, dass ich "über den Dingen stehe", bestimmte Probleme gerade mir nahe stehender Personen mit mir nichts zu tun haben. Auch sich "rausnehmen" ist eine Form von Ausschluss, wenn ich das Gefühl habe, mir wird alles zu viel. Ich brauche eine Pause. Ja, Ausschluss ist anstrengend. Dort, wo sich Anstrengung zeigt steckt Aufopferung darunter. Aufopferung ist keine LIEBE. Eine Art und Weise wie sich hier Ausschluss zeigen kann - gerade auch gegenüber den eigenen Kindern ist: Ich mach es lieber selber! Anstatt mit jemandem gemeinsam etwas zu tun, um voneinander zu lernen, glaube ich bzw. habe ich die Erfahrung gemacht, dass es am besten und schnellsten funktioniert, wenn ich es selber mache. Hier schließe ich andere aus, weil ich selbst einst ausgeschlossen wurde.
Ausschluss geht eng einher mit Ausschließlichkeit. Hier fordere ich, dass Situationen oder andere Menschen ausschließlich so sind, wie ich es für richtig befinde. Es gibt keine Toleranz. Dies ist ebenfalls eine Dynamik, die sich gegenüber den eigenen Kindern zeigen kann. Ich …
Auch hier wirkt die Dynamik abgespaltener Ur-Teile und gebildeter Urteile. Jedes Urteil bewirkt, dass ich mein Herz verschließe und mich begrenze unabhängig davon, ob es "positive" oder "negative" Urteile sind.
Wie vieles, was ich tue beruht auch Ausschluss auf einer positiven Absicht. Ich möchte mich oder andere schützen. Doch was ich lehre ist Trennung. Was andere wahrnehmen können ist z. B. Hochnäsigkeit, eine Behandlung "von oben herab", Egoismus, Ablehnung, Respektlosigkeit, Geiz, Gier. Sie fühlen sich nicht wertgeschätzt, nicht anerkannt, nicht gut genug. All das möchte ich nicht wirklich, ist mir nicht bewusst, doch all das kann Ausschluss bewirken. 
Vielleicht nimmst du einige der aufgezählten Eigenschaften an anderen wahr, dann kannst du erkennen, dass auch dort ein Schmerz kompensiert wird, dass darunter ein Hilferuf nach LIEBE liegt. Was auch immer du glaubst, wie dieser Mensch stattdessen sein sollte, bringe DU es in diese Beziehung ein. Das ist Einbeziehung.

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