Anpassung und Manipulation

Anpassung ist notwendig an dass, was nicht so ist wie ich. An das, was so ist wie ich brauche ich mich nicht anzupassen.

Doch was bin ich? Ich möchte Dir dazu eine einfache Frage stellen und bitte Dich in diese wirklich mal hineinzuspüren:


In welcher Welt fühlst Du dich wohler, geborgen, wirklich zu hause? 

In einer Welt:

  • in welcher Du Dir Sorgen machen musst
  • In welcher du Angst hast, etwas zu verlieren, zu versagen, nicht auszureichen...
  • Du um vieles, wie z. B. um Anerkennung kämpfen musst
  • In welcher Du stets kontrollieren musst, ob Du sicher bist, Du alles richtig gemacht hast
  • Du Streitereien, Macht- und Konkurrenzkämpfen ausgesetzt bist
  • Du Wutanfälle, Beschimpfungen, Beschuldigungen über Dich ergehen lassen musst
  • Du in verschiedener Hinsicht das Gefühl hast im Mangel zu sein
  • Du oft Gefahr läufst, Kritik ausgesetzt zu sein
  • Du Angriffe erfährst und Dich verteidigen musst
  • Die ungerecht ist
  • Die Dich antreibt, Dir Druck und Stress macht und die Dich hart arbeiten lässt

                                                  oder

In einer Welt:

  • Die liebevoll ist
  • In welcher Du akzeptiert wirst, einfach weil Du bist wie Du bist, in welcher jeder akzeptiert und wertgeschätzt wird
  • In welcher Unachtsamkeiten, Fehler vergeben werden und auch befriedet sind
  • In welcher Du frei, geborgen und sicher sein kannst
  • In welcher Du Vertrauen kannst
  • In welcher Du Dankbarkeit erfährst
  • Du das Gefühl von Fülle hast und diese mit anderen teilen kannst
  • In welcher Du kreativ sein kannst
  • In welcher Du Dich durch das, was ist erfolgreich und glücklich fühlst
  • welche harmonisch ist
  • die Dich inspiriert und in welcher Du Dich mit anderen verbunden fühlst
  • In der Frieden ist

Die Welt, in der Du Dich wohler fühlst, das ist Deine Welt. Das ist die Welt, die ist wie Du. Diese Welt erzählt Dir etwas darüber, was Du bist.

Die erste Welt, die ich beschrieben habe, ist eine Welt, die durch Angst entsteht. Die zweite Welt ist eine Welt, welche durch die Kraft der LIEBE erschaffen wird.

Ich persönlich fühle mich in der zweiten Welt wohler. In dieser kann ich wirklich bei mir ankommen. In dieser kann ich sein wie ich bin und sicher sein, dass es gut ist, so wie ich bin und jeder andere auch. Ich kann also jeden frei lassen. Es gibt keinen Grund, jemanden anzugreifen, schlecht zu machen, zu verurteilen. Alles hat seine Ordnung, alles hat seinen Sinn. Diese Welt ist wie ich, an diese muss ich mich nicht anpassen, etwas aus mir machen …

Die erste Welt die durch Angst entsteht, ist nicht wie ich. Ich kann Angst erfahren, fühlen, doch ich bin nicht die Angst. Indem ich den Gedanken, die aus der Angst kommen glaube was diese mir erzählen, folge ich der Angst und gerate immer tiefer und tiefer in diese Welt. Scheinbar, um mich vor der Angst zu schützen, fange ich an, mich an diese Welt anzupassen. Es ist spannend, wie Anpassung funktioniert. Anpassen kann ich mich nur, indem ich selbst zu dem werde, an was ich mich anpassen will. Lebe ich z. B. in einer ungerechten Welt, kann ich mich an diese nur anpassen indem ich selbst zu jemanden werde, der ungerecht handelt, auch wenn ich das Verhalten anderer als Vorwand benutze. Ich verrate mich damit selbst. Ich verrate meine Werte. Damit greife ich mich selber an. Wenn ich mich selber angreife, lasse ich es auch zu, dass es andere tun.

Ich erinnere mich an eine Jacke, die ich vor einiger Zeit  hatte, mit welcher ich mal hängen geblieben war, wodurch diese ein Loch bekam. Weil ich diese Jacke sehr mochte brachte ich diese zur Schneiderin, um sie reparieren zu lassen. Wie ich erwartet hatte, hatte die Schneiderin kein passendes Teil, welches die Jacke hätte wieder perfekt aussehen lassen. Sie musste sich also etwas ausdenken. Was sie machte war, dass sie beides, das Ersatzteil, welches sie verwendet hatte und die Jacke solange aneinander anpasste, bis das Loch kaum mehr sichtbar war. Das Teil, welches sie zur Reparatur verwendet hatte war in gewisser Weise zur Jacke geworden. Genauso hätte sie dieses Ersatzteil auch zur Reparatur einer Hose verwenden können. Dann wäre dieses Teil zu einer Hose geworden.

Wenn wir in einer Welt leben, die so ist, wie die erste, die ich beschrieben habe verfahren wir in gewisser Weise genau so. Erst versuche ich mich an diese Welt anzupassen, dann „passt“ mir diese Welt nicht wirklich und ich versuche diese an mich anzupassen. Ich gerate in eine Abwärtsspirale voller Selbstangriffe, Schuldgefühle, Selbstmanipulation. Letzten Endes werde ich so, wie diese elt ist, ich werde ein Teil von ihr.

Anpassung ist eine Form von Manipulation. Ich höre auf an mich selbst zu glauben, an das, was ich wirklich bin, stattdessen folge ich Gedanken, die mir Phantasievorstellungen über mich und die Welt erzählen und beginne mich mit diesen zu identifizieren. Eine solche Phantasievorstellung ist z. B. der Gedanke „Ich bin nicht gut genug“. Dies ist ein Gedanke, eine Erfahrung. die mal gemacht worden ist. Doch bin ich weder dieser Gedanke noch diese Erfahrung. In dem Moment, in welchem ich diesem Gedanken glaube und diesen bezogen auf meine Situation als wahr erachte, identifiziere ich mich mit diesem - glaube ich, dass ich dieser Gedanke bin und manipuliere mich. Dadurch werde ich später auch manipulierbar für andere.

Durch diese Manipulation fange ich an auf eine Welt zu schauen, die nicht gut genug ist. (Diese ist deshalb nicht gut genug, weil ich in dieser nicht gut genug sein kann.) An diese Welt fange ich nun an mich anzupassen. Scheinbar tue ich alles, um gut genug zu sein, doch indem ich nicht aufhöre auf eine solche Welt zu schauen, passe ich mich dieser auch immer wieder an. Deshalb werden immer wieder Situationen eintreten, die mir beweisen, dass ich nicht gut genug bin oder die Welt nicht gut genug ist.

Die gute Nachricht ist, dass ich aus einer solchen Welt jederzeit eine liebevolle Welt erbauen kann, indem ich aufhöre der Angst zu folgen. Ein erster Schritt kann hier Akzeptanz sein. Ich akzeptiere, was ist. ACHTUNG! Alles, was ist, ist LIEBE. Akzeptanz bedeutet also nicht zu akzeptieren, dass die Welt nicht gut genug ist oder dass ich nicht gut genug bin. Akzeptanz bedeutet zu akzeptieren, dass die Welt in jedem Moment so gut ist, wie es möglich ist, dass ich jederzeit so gut bin, wie es mir möglich ist. Damit verlagere ich meine Wahrnehmung auf das, was ich will (hier: eine gute Welt bzw. selbst gut genug sein). Auch wenn es mir noch so wenig erscheint, dass, was ich will ist immer da. Indem ich mein Bewusstsein darauf ausrichte, kann ich anfangen mich tatsächlich für das zu engagieren, was ich will (hier das Gute in der Welt bzw. selbst gut genug zu sein). Durch mein Engagement, dehne ich das aus. Das „Gute“, was ich in der Welt und in mir selbst wahrnehme bekommt immer mehr Raum und transformiert die Angst in LIEBE.

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