Das Prinzip von Kontrolle (anstatt Vertrauen)

Das Gegenteil von Kontrolle ist Vertrauen. Bin ich nicht

bereit zu vertrauen entscheide ich mich "automatisch"

für die Kontrolle. Kontrollieren kann ich nur das, von dem

ich glaube, dass es wahr ist. Kontrolle bewirkt, dass ich

kontrolliere, dass das, was ich glaube auch wahr bleibt.

Kontrolle bewirkt nicht, dass sich das, was ich glaube

verändert oder "weg geht". Kontrolle beweist mir, dass ich

Recht habe. Und genau das ist die Falle. Das ich Recht habe

ist ein Machtinstrument meines Verstandes, welches

Kontrolle so anziehend macht. Es geht also um weit mehr als

der Entscheidung zwischen Vertrauen und Kontrolle. Es geht

um die Entscheidung, will ich Recht haben oder Vertrauen.

Dass ich beides will, beides gleichzeitig nicht möglich ist, weil

das eine das andere ausschließt ist es, was es für mich so

schwierig zu machen scheint. Das Recht haben wollen ist sehr

tief im kollektiven Bewusstsein verankert. All die

Machtkämpfe, denen ich in meiner kindlichen Entwicklung

ausgesetzt war schienen nur eine Botschaft für mich zu haben:

Nur wer Recht hat siegt, kann überleben! Das einzige worum

es geht ist, Recht zu haben. Also "zieh in den Kampf, habe Recht,

steh zu deinen Überzeugungen!" Und genau dort kriegt mich der

Verstand am Haken. Ich glaube, dass die Überzeugungen, die

mein Verstand (häufig aus Angst) abgespeichert hat meine

Überzeugungen sind und laufe los, um andere von meinen

Sorgen/Befürchtungen/Urteilen zu überzeugen. Das sieht

dann so aus, dass ich alles tue um mich und andere davor

zu beschützen, indem ich sie z. B. warne und auffordere 

ihr Verhalten, ihr tun zu überdenken, zu ändern. Ich streue Zweifel.

Das bewirkt, dass ich in diese Überzeugungen investiere, ich verleihe

diesen Realität. Damit erschaffe ich Situationen, die mir diese

Überzeugungen erneut präsentieren. Das beweist mir: Ich habe Recht

gehabt, siehste, ich hatte allen Grund dazu, das zu glauben und

dich davor zu warnen. Hättest du nur auf mich gehört! Vorwürfe,

Beschuldigungen, schlechtes Gewissen, Machtkämpfe... das

Hamsterrad ist perfekt. 

 

Vielleicht wird es an diesem Beispiel noch einmal deutlicher.

Wenn ich der Meinung bin, dass die Welt ungerecht sei, bewirkt 

Kontrolle nicht, dass diese mich vor Ungerechtigkeit bewahrt,

sondern dass ich kontrolliere, dass die Welt ungerecht ist und bleibt.

Denn das ist es, was ich glaube. Da ich nicht dafür geschaffen bin, 

in einer ungerechten Welt zu leben, muss ich mich dieser anpassen.

Das tue ich, indem ich selbst ungerecht agiere oder reagiere.

Denn um in einer ungerechten Welt überleben zu können muss ich 

selbst ungerecht sein. Ist es das, was ich will? 

Es ist nicht die Welt im außen, die mich ungerecht sein lässt. Die

Welt im außen ist neutral. Es ist meine Entscheidung, meine

Einstellung, wie ich diese Welt sehe, wie ich diese bewerte.

Worauf richte ich mein Bewusstsein aus? Auf LIEBE oder Mangel.

In jeder Situtation ist LIEBE also ist auch in jeder Situation

Gerechtigkeit. Nehmen wir z. B. die Zeit. Jeder Tag hat 24 Stunden.

Jedem von uns stehen 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Das

ist gerecht. Oder auch das älter werden. Es betrifft jeden von uns.

LIEBE begegnet uns nie in der Weise, wie wir uns diese vorstellen,

weil es unsere Vor-stellungen sind, die uns davon abhalten, diese

zu sehen.


Wie komme ich da raus? Indem ich fühle, wie es mir mit der Angst

oder in der jeweiligen Situation mit meinem Urteil über andere oder

die Welt geht. Wie fühle ich mich? Will ich das wirklich oder will ich

statt dessen etwas anderes? Will ich mich so fühlen nur um der Welt

zu beweisen, dass ich Recht habe oder will ich glücklich sein -  

Verbundenheit, Leichtigkeit, Freude, Erfolg, Lebendigkeit, was auch

immer mir in den Sinn kommt. Es ist eine Erinnerung an etwas, was

ich bereits erfahren habe, an etwas was es wirklich gibt, sonst würde

ich mich daran nicht erinnern. Ich bin aufgefordert, mich zu diesem

"Ort" hinzufühlen, bis dieser sich für mich wahr anfühlt. Wenn ich dort

angelangt bin, braucht es keine Entscheidung mehr, denn dann weiß ich

es einfach und dieses Wissen darum wird mich leiten. Mit diesem

Wissen öffne ich mich den "heiligen", "geheilten" oder auch "göttlichen"

Gedanken. Diese werden mich leiten. Diesen kann ich vertrauen und

sicher folgen, denn diese sind ausgerichtet auf die Wahrheit und

all die Fülle des Lebens, die mir zur Verfügung steht. 

 

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