Scheinwelten

Unser Supervisionswochenende im Mai in Dresden stand unter dem Thema: Vorwärts! Geh voran! Erkenne, wer du wirklich bist. In einem der ersten Prozesse zeigte sich das Thema "Anstrengung". Anstrengung hindert uns daran, voran zu gehen und wir selbst sein zu können.

Bei der Fokusperson ging es darum, dass sie ihre Kinder als anstrengend empfand. Ganz konkret empfindet sie es als anstrengend, dass ihre Kinder sich von Jahr zu Jahr mehr und mehr hinter ihrem PC "verschanzen" und sich ihre Zeit mit Computerspielen und anderen aus Sicht der Teilnehmerin "unsinnigen" Dingen vertreiben. Das bringt sie zeitweise in eine höchst zerstörerische Wut.

Natürlich ist sie nicht die Einzige, die ihre Kinder oder auch das Muttersein als anstrengend empfindet.

Was als anstrengend empfunden wird, macht keinen Unterschied. Angestrengt sein ist zwischen Mutter und Kind, wird in dieser Beziehung erfahren und bewirkt Trennung. Wenn wir das Empfinden haben, für jemanden anstrengend zu sein, ist die Dynamik die, dass wir uns zurückziehen, unabhängig davon, ob wir Kind sind oder erwachsen.

Wir ziehen uns zurück in eine Welt, in der wir nicht anstrengend, sondern - scheinbar - wir selbst sein können. Nicht selten ziehen wir uns zurück in Scheinwelten.

Nicht nur Computerspiele bieten diese Möglichkeit. Eine Mutter erzählte davon, dass ihre Tochter ständig Fantasybücher liest, manchmal schon am Frühstückstisch.

Bei diesem Prozess zeigte sich, dass unsere Kinder viel aushalten müssen. Wir schimpfen mit ihnen, halten ihnen vor, was sie wann zu tun oder zu lassen haben, machen aus ihnen" Taugenichtse", Versager, Menschen, aus denen Mal nichts wird..., konfrontieren sie mit unseren Sorgen, Ängsten und Befürchtungen und ziehen sie dahinein - keine Chance andere Erfahrungen zu machen - und dann "verkaufen" wir ihnen das auch noch als Liebe.

Wie anstrengend sind wir für unsere Kinder?

Wie ver-rückt ist die Welt? Wie sehr lassen wir uns täuschen?

Wir feiern uns, feiern unsere Errungenschaften: Das neue iPad, das neueste Smartphone der nächsten Generation, PC-Spiele, die fast real erscheinen... schneller, höher, weiter. Wer ist der schnellste am Markt, wessen Produkt ist am interessantesten? Das ist natürlich nicht nur in der Computer- oder digitalen Branche so.

Nicht selten wird Spionage eingesetzt um den Wettbewerb bzw. die Konkurrenz zu "beobachten". Konkurrenz führt zu Vereinheitlichung. Irgendwann nutzen wir alle die gleichen Technologien.

All die Konsumgüter, die daraus entstehen, kaufen wir, stellen diese in die Kinderzimmer - nicht selten mit dem Hintergedanken, dass wir froh sind, wenn sich unsere Kinder selbst beschäftigen. Denn wir haben viel zu tun. Vieles scheint wichtiger zu sein, als die zwischenmenschliche Beziehungsebene gesund zu erhalten.

Wenn du da hineinfühlst, bemerkst du es vielleicht schon. Das ist es, was anstrengend ist. Es sind nicht unsere Kinder oder unsere Partner oder das Muttersein. Es ist die Konkurrenz.

Was wir säen werden wir ernten.

Für mich gefühlt sind es mindestens 95 Prozent der Konsumgüter, die aus der Konkurrenz, also aus Anstrengung und Trennung heraus entstanden sind - so leuchtend bunt und schön diese auch daherkommen.

Wie blind sind wir, dass wir glauben, dass all das, was aus Anstrengung, aus Konkurrenz heraus entsteht zu Verbundenheit und Liebe führen soll? Das kann und wird nie geschehen, so sehr wir auch auf unsere Kinder "draufschlagen".

Auch wir Erwachsenen befinden uns hier energetisch in einer Scheinwelt. Wir denken, etwas Positives zu bewirken, doch das, was wir erschaffen ist Trennung.

Wieso verstehen die Kinder es oft nicht, wenn wir sie auffordern, weniger in ihren Scheinwelten zu sein?

Die Dynamik des Anstrengendseins bewirkt, dass sich die Kinder in ihre Scheinwelten zurückziehen. Das wiederum empfinden wir als anstrengend oder nervend. Das bringen wir dann entsprechend zum Ausdruck. Die Kommunikation, die die Kinder hier erreicht ist erneut, dass sie anstrengend sind. Also werden sie was tun? Den "Gewitterhagel" aushalten und sich anschließend noch tiefer in ihre Scheinwelten zurückziehen. Das, was sie dadurch erreichen wollen ist, nicht mehr anstrengend zu sein. "Wie weit muss ich mich noch zurückziehen, bis ich nicht mehr als anstrengend empfunden werde?" Verstehst du es?

Mit jedem Mal "draufschlagen" ziehen sie sich noch mehr zurück, sind noch weniger da.

Ihre Demonstrationen "Friday for Future" sind für mich ein Ausdruck dessen, dass sie nicht mehr können. Es geht ihnen nicht anders wie vielen von uns. Sie können nicht mehr, sie wollen nicht mehr.

 


 

Was ist nun eine Lösung?

Trennung empfinden wir als schmerzhaft und dennoch sind wir viel mehr in Hamsterrädern von Schmerz und Trennung unterwegs, anstatt zu lieben. Nicht nur Konkurrenz führt zu Trennung sondern auch Aufopferung, Klagen, Jammern, sich beschweren, Schuldzuweisungen uvm. Und doch tun wir es immer wieder? Wieso?

Weil wir es nicht fühlen können. Wir trennen uns von unserem Herzen und wählen, dem Verstand zu folgen, damit wir unseren Schmerz nicht fühlen müssen. Doch was dadurch ebenfalls passiert ist, dass wir auch den anderen nicht mehr fühlen können. Wir fühlen einfach nicht, was wir ihm antun. Das ist der Grund, wieso wir überhaupt in der Lage sind, einander Schmerzen zuzufügen. Wir fühlen es nicht.

Joining ist für mich ein Weg des Herzens, der mich lehrt, wieder mich selbst und andere fühlen zu können. Das eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten und Fähigkeiten.

Sicherlich ist es nicht immer angenehm, Schmerz zu fühlen, doch es ist nicht tödlich, ganz im Gegenteil, es ist enorm heilsam.

Schmerz nicht zu fühlen bringt uns "um Kopf und Kragen", macht uns "blind" für die Liebe, schwach und krank.

Wenn wir einander fühlen, kann uns niemand mehr etwas "vormachen". Natürlich können sich die Menschen immer noch verstellen und uns "Geschichten" erzählen - eben von ihren Scheinwelten. Doch das ist uns dann nicht mehr wichtig, denn wir fühlen, was die Wahrheit ist.

Wahrheit lässt sich nicht beweisen, sondern erfahren. Wir fühlen, wie es jemanden geht, was los ist, wie sich der andere fühlt und anfühlt. Dadurch reagieren wir anders, denn wir reagieren auf den Hilferuf. Wir sind uns der Liebe bewusst, schauen auf diese. Dadurch bekommen wir Gedanken, Ideen und wahrhaft intelligente und nachhaltige Lösungen, die aus der LIEBE kommen. Das bewirkt ein enormes Ausmaß an Sicherheit, Überzeugungskraft und Freiheit, wir selbst zu sein.

Die für mich höchste und effektivste Methode, um wieder in das Fühlen zu kommen ist das Joining. Joining ermöglicht es mir persönlich, Resonanzfelder aufzubauen zu Menschen von denen mir erzählt wird, ohne diese zu kennen oder zu Menschen, die meilenweit entfernt sind. Ich kann sie fühlen und ich kann sie "sehen". Ich kann ihr Licht sehen und das ist wunderschön. Das fühlt sich kraftvoll, wahr und befreiend an.

All das kann ich mit den Teilnehmern teilen und sie ebenfalls fühlen lassen. Für mich ist Joining das Tor, dass uns (wieder) für unsere telepathischen Fähigkeiten öffnet.

Auf der Ebene der Gefühle sprechen wir die gleiche Sprache. Nur hier verstehen, sehen und spüren wir einander, können wissen, was der andere gerade braucht.

Joining - Gefühle zu fühlen - sich auf diese Art und Weise miteinander zu verbinden ist für mich das Kommunikationsmittel der "neuen" Zeit und der nächsten Generationen. Unsere Kinder spüren das, ihre Seelen streben danach, deshalb können sie nicht anders als rebellieren - so wie wir es taten und vielerorts immer noch tun.

Doch Rebellion ist nicht der Weg, der aus der Trennung in die Verbundenheit führt.

Deshalb habe ich mich aufgemacht - im wahrsten Sinne des Wortes - um die Eltern dieser neuen Generationen aufzurufen, sich ihrer Verantwortung bewusst zu werden und voran zu gehen, das Fühlen der Gefühle wieder zu erlernen, sich selbst wieder fühlen zu können und daran zu erinnern, wer sie sind und was sie gekommen sind, hier zu bewirken.

Viele von uns sind gekommen, um eine enorme Veränderung zu bewirken. Damit wir unseren Kindern wirklich eine bessere, gesunde und liebevolle Welt hinterlassen können, in welcher das Miteinander wichtiger ist als der Konsum.

Auf dem Supervisionswochenende kamen alle 21 Teilnehmer mit ihrem wahren Selbst in Kontakt, konnten einander sehen und fühlen, wer sie sind und dass es wirklich wahr ist. Wir fühlten, wie eine enorme Kraft in uns aufging, die uns innerlich wie äußerlich veränderte.

In einzelnen individuellen Coachingprozessen, die Teilnehmer mit mir hatten, zeigten sich ganz konkret Berufung, Beruf und Lebensaufgabe der Teilnehmer. Es macht einen enormen Unterschied, ob wir uns daran erinnern, wer wir sind oder nicht.

Wenn wir wieder anfangen über die Gefühlsebene zu kommunizieren machen wir uns in doppelter Hinsicht auf. Wir machen uns auf den Weg und wir machen uns auf, öffnen uns für unser wahres Selbst, für unsere Lebensaufgabe und Bestimmung.

Unser wahres Selbst zu erkennen und zu leben ist das höchste Geschenk, welches wir unseren Kindern machen können. Wir lehren sie, sie selbst zu sein, denn unsere Kinder lernen von uns.

Ihr wahres Selbst zu entdecken wird sie aufblühen und wachsen lassen.

Wir können von unseren Kindern nichts verlangen, was wir selbst nicht bereit sind zu tun.

Erst wenn wir "vernünftig" geworden sind und all unsere Scheinwelten aufgegeben haben, werden auch unsere Kinder aus ihren Scheinwelten hervorkommen und bereit sein, sich selbst und die Welt auf ihre Weise erfahren zu können, losgelöst von unseren Sorgen, Ängsten und Befürchtungen, losgelöst von allem Druck, Stress, gesellschaftlichen Vorurteilen darüber, was gut oder schlecht, richtig oder falsch ist.

Dadurch können sie wirklich die Welt neu erfahren und zu einer Welt machen, in der niemand und nichts anstrengend sein muss, sondern in der sie erfüllt und voller Begeisterung und Freude leben können.

Das ist es, wofür ich mich als Expertin für erfolgreiche Beziehungen engagiere und bereit bin, mein wahres Selbst zu erfahren und zu leben.

Spricht dich das auch an? Dann geh die nächsten Schritte mit mir! Mach auch du dich auf! Informiere dich über meine Angebote und unterstütze mich! Melde dich an! Geh voran! Erfahre, wer du wirklich bist und welche Veränderung dein Sein, "dein LIEBE geben" hier bewirken kann. Ich bin mir sicher: Gemeinsam können wir eine enorme Veränderung in Richtung LIEBE, Wahrheit und Verbundenheit erreichen.

In Liebe

Eure Silvia

zu den Supervisionswochenenden 2019

 

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