21.04.2018 Um Verzeihung bitten (erfolgbringender Gedanke)

Hier geht es darum zuzulassen, dass mir vergeben wird. Dies ist mitunter schwieriger, als selbst einem anderen zu vergeben.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass, das, was ich getan habe so "schlimm", so verletzend, so ungerecht war, dass es mir unmöglich scheint, dass jemand, z. B. mein Partner mir das jemals verzeihen könnte. 

Was dann passiert ist, dass ich mißtrauisch bleibe. Dieses Mißtrauen führt dazu, dass ich Situationen erfahren werde, die ich dazu verwenden werde, in diese hineinzuinterpretieren, dass mir eben doch nicht vergeben wurde.

Dies liegt nicht am Anderen, nicht an meinem Partner, sondern an meinen Schuldgefühlen. Diese bewirken die aufkommenden Zweifel. Was dadurch offensichtlich wird ist, dass mir zwar mein Partner vergeben hat doch ich mir selbst noch nicht. Deshalb bin ich auch nicht wirklich bereit, die Vergebung anzunehmen.

Um Verzeihung bitten beinhaltet immer auch die Selbstvergebung. Es ist unmöglich zu erkennen, dass ein anderer etwas (für mich) tut, wozu ich selbst nicht bereit bin. Wenn ich selbst nicht bereit bin, mir zu vergeben, werde ich nicht wahrnehmen, dass es der andere bereits getan hat. Er kann sich auch noch so viel Mühe geben, es mir noch so oft "betäuern". Ich werde es nicht glauben. Mein Selbstangriff, der mir sagt, dass es unmöglich ist, mir diese Schuld zu vergeben, hält mich davon ab.

Häufig passiert es, dass wir wegen der gleichen "Sache", die sich wiederholt um Verzeihung bitten oder dass uns unser Partner oder unsere Kinder immer wieder für die gleiche Sache um Verzeihung bitten und es doch wieder tun. Das liegt zum Einen daran, dass keine Selbstvergebung erfolgt ist.

Dieses "Phänomen" kann genauso auch dann auftreten, wenn ich "um des lieben Frieden Willens" um Verzeihung bitte, mir aber die Einsicht dazu fehlt. Hier werden Sturheit und "Recht haben wollen" (Machtkämpfe) offensichtlich. Wenn ich jemanden verletze, habe ich nicht zwangsläufig etwas "falsch" gemacht. Doch kann ich "hinschauen" und erkennen, dass mein Tun dazu geführt hat, dass ein anderer leidet. Das ist nicht das, was ich gewollt habe. Dafür kann ich wahrhaftig um Verzeihung bitten.

Ich kann nur in dem Umfang wahrnehmen, dass mir vergeben wurde, wie ich selbst bereit bin mir und anderen zu vergeben. In dem Ausmaß, wie ich noch anderen etwas nachttrage, nicht verzeihen kann, ihnen ihre Schuld erhalte, werde ich mich schuldig fühlen. Schuldgefühle machen mich angreifbar, weil diese Schmerz sind. Die Dynamik von Schmerz ist, dass dieser heilen möchte. Also werde ich immer wieder Situationen erfahren, die diese Schuldgefühle offensichtlich werden lassen. Kein Schutzmechanismus kann mich davor bewahren, weil es ein universelles Gesetz ist, dass Schmerz Heilung bedarf. 

Das Aufgeben meiner Schuldgefühle und Schuld zu vergeben bewirkt, dass ich mehr und mehr heile, unverletzbarer, unangreifbarer werde, weil ich umso weniger "Triggerpunkte" habe. 

Beim um Verzeihung bitten ist es genau wie bei der Vergebung. Es funktioniert nicht über den Verstand. Es braucht die Herz-, die Gefühlsebene dazu, meine wahrhaftige Bereitschaft, die Verzeihung anzunehmen, ohne irgendwelche "Hintertürchen" offen zu lassen.

Auf der tiefsten oder höchsten Ebene geht es um meine Schuld, mich selbst als "ein Kind GOTTES" verraten zu haben und darum dass ich glaube, darum um Verzeihung/Vergebung bitten zu müssen. Der (unbewusste) Widerstand dagegen ist enorm. Doch ist dies gar nicht wirklich nötig. Ich kann das tun doch bitte ich für etwas um Vergebung, was nicht wirklich passiert ist. Ich kann nichts verändern, was unveränderlich ist. Ich kann nichts an dem verändern, was durch die göttliche Schöpferkraft erschaffen wurde. Was auch immer ich glaube aus mir gemacht zu haben hat nicht dazu geführt, dass ich kein "geliebtes Kind GOTTES" mehr bin. Ich bin und bleibe immer so, wie ich durch die göttliche Schöpferkraft erschaffen wurde. Dass ich ein "geliebtes Kind GOTTES" bin ist eine unveränderliche Tatsache. Meine Antwort darauf kann ein "Nein!" sein. Doch diese Antwort verändert diese Tatsache nicht.

Es braucht also auch auf dieser Ebene vor allem meine Selbstvergebung, meine Umkehr, mein "Ja" zur LIEBE, mein "Ja" zu mir selbst, zu meinem Selbst. Ich bin nicht das gleiche sondern das selbe wie die LIEBE, wie die göttliche Schöpferkraft. Ich bin diese selbst, denn ich bin ein Ausdruck dieser. 

Wenn ich das verstehe, kann ich uneingeschränkt zulassen, dass ich geliebt bin, weil ich erkenne, dass nichts anderes möglich ist, da die ganze Kraft der LIEBE durch mich fließt. Dies gibt mir die Kraft um Verzeihung zu bitten, wo es auch immer der Vergebung bedarf, für mich selbst, für andere, für die Welt.

 

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