10.04.2018 Süße Erlösung (erfolgbringender Gedanke)

Diese Gabe ist eine Fortsetzung des gestrigen Gedankens der Vergebung. Meine wahrhaftige und uneingeschränkte Vergebung öffnet mich für diese Gabe. 

In der süßen Erlösung habe ich jegliche Trennung überwunden und fühle mich mit meinem Partner verbunden und Eins. Hier sind absolute Sicherheit, absolutes Vertrauen. Kein Gedanke des Angriffs, keine Beschwerden, keine Zweifel können dieser Beziehung etwas anhaben.

Vergebung bewirkt immer, dass ich anstatt der Angst bzw. der Unliebe die LIEBE wähle. Etwas dazwischen gibt es nicht, auch dann nicht, wenn der, dem ich vergebe mein größter Feind/Widersacher war. Ich wähle die LIEBE zu ihm. 

Die süße Erlösung lässt mich Erkennen, dass ich verwirrt war. All meine Urteile, Beschwerden usw. sind nicht wahr und dienten nur dazu mich abzuhalten von der LIEBE.

Vergebung öffnet die Gabe der süßen Erlösung und heilt alle Beziehungen, welche in irgendeiner Weise auf Abneigung beruhen, auch ärgste Feindschaften.

Vergebung heilt all das, was Unliebe ist. Vergebung hat die Kraft Erfahrungen ungeschehen zu machen und mich dadurch von diesen zu befreien.

Ungeschehen meint hier nicht, dass unliebsame Erfahrungen nicht passiert sind, sondern dass diese keine Auswirkungen mehr auf mich haben. Vergebung bewirkt, dass mein Leben wieder losgelöst von diesen Erfahrungen erfolgen kann. Ich lasse die Erfahrungen los, bin bereit mit diesen Unrecht zu haben und stattdessen andere Erfahrungen, Erfahrungen der LIEBE zu machen. Ich wähle das Vertrauen anstatt zu kontrollieren. Ich wähle, auf die Stimme des geheilten Geistes (welche auch die Stimme meines Herzens ist) zu hören anstatt auf meinen Verstand. 

Mein Verstand wird mir immer von wahrer Vergebung abraten, denn sein Streben ist Recht haben zu wollen. Mein Verstand kennt zwar auch Worte und Gedanken wie: "Es tut mir leid." oder "Ist nicht so schlimm, ich verzeihe dir." oder auch die Entschuldigung und doch funktioniert Vergebung über den Verstand nicht wirklich. Die Tücke hierbei ist, dass der Verstand mir immer die Energie des "nachtragend seins" anbietet. Der Verstand vergisst nicht. Der Verstand unterdrückt unangenehme Erfahrungen, "schiebt" diese ins Unterbewusste. Von dort aus sind diese jederzeit abrufbar. Heute hat mir jemand etwas verziehen und morgen, in einer Woche, einem Monat, einem Jahr kommt es wieder auf den Tisch, wird es mir wieder "vor-gehalten/vor-geworfen". Das ist unwahre (scheinheilige) Vergebung (Vortäuschung falscher Tatsachen).

Wahre Vergebung funktioniert nur über die Gefühls- bzw. Herzebene.

Der Verstand bietet mir die Vorstellung an, dass mein "Herz", wenn es ganz und heil ist, fest sei (undurchlässig). Nur ein solches "starkes" Herz ist unverwundbar. Durch unliebsame Erfahrungen, Enttäuschungen erfahre ich Herzensbrüche. Das "Herz" erleidet Risse, die mit der Zeit durch Vernarbungen geheilt werden. Diese Narben sind schwache, verletzbare Stellen, die geschützt, bestenfalls verbarrikadiert werden müssen. Der Verstand bietet mir als Schutzmechanismus an, mich "abzuschotten", Mauern zu errichten, damit mir niemand mehr "zu nahe" kommen kann. Rollen, Regeln und Pflichten sind solche Schutzmauern, in denen ich mich dann verliere. 

Dies ist ein großer Irrtum. Unser "Herz" - wenn es heil und ganz ist - ist zu 100 Prozent durchlässig. Diese Durchlässigkeit bewirkt, dass ich Schmerz durchlassen und stattdessen die LIEBE wählen kann. Diese Wahl bewirkt, dass mein Herz durchlässig und heil bleibt.

Wenn es mir in einer Situation nicht gelingt die LIEBE zu wählen entscheide ich mich (automatisch) für den Schmerz. Das heißt, ich halte diesen fest, dieser bleibt stecken. An dieser Stelle wird die Durchlässigkeit unterbrochen, d. h. ich mache "zu" oder "dicht". Ich verschließe mein Herz mit dem Schmerz. Wenn ich an dieser Wunde getroffen werde, tut das weh. Dass ich immer wieder an dieser Stelle getroffen werde liegt u. a. an der Dynamik von Schmerz. Die Dynamik von Schmerz ist Heilung.

Es entstehen also "dichte" Stellen (Narben). Diese dichten Stellen sind dann die sogenannten Blockaden oder Blockierungen, die es wieder zu lösen gilt. 

Der Weg, diese zu lösen ist, den Schmerz erneut zu fühlen und eine andere Wahl zu treffen also anstatt des Schmerzes die LIEBE zu wählen, den Schmerz loszulassen.

Der Gedanke der Vergebung ist es, der uns das Loslassen des Schmerzes und die LIEBE zu wählen erleichtern soll. Da hierbei der Schmerz gelöst und das Herz wieder durchlässig wird "sprechen" wir hier auch von Erlösung. 

Vergebung und Erlösung sind Eins.

 

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