23.03.2018 und 24.03.2018 Beziehungsverschwörung (erfolgabwehrender Gedanke)

Unsere heutige Tageskarte hat es in sich. Es ist die Falle der "Beziehungsverschwörung". Ich möchte euch hier zunächst nochmal auf den Text zu der Energie der "Verschwörung" hinweisen.

Eine wesentliche Falle bei der Beziehungsverschwörung besteht darin, dass ich glaube, dass ich mich in Gefangenschaft begebe.

Wenn es ums heiraten geht werden Junggesellenabende nochmal so richtig ausgiebig gefeiert, weil dann ist es ja vorbei mit der Freiheit...

Der Verstand redet uns tatsächlich ein, dass uns jede weitere Beziehung, die wir eingehen einschränkt. Das ist auch das, was passiert. Es passiert genau dann, wenn ich jede Beziehung dazu nutze, mich aufzuopfern. Dies ist ein großer Irrtum, denn Aufopferung ist keine LIEBE.

Wir wünschen sie uns alle: die LIEBE. Insbesondere die grenzenlose, bedingungslose LIEBE mit dem EINEN Partner/der EINEN Partnerin. 

Was wir hier machen ist, dass wir LIEBE zu etwas Besonderem machen, wir verherrlichen diese, machen einen Götzen aus dieser. Hier versuchen wir LIEBE zu begrenzen auf einen oder wenige Menschen. Genau das ist nicht möglich.

Es ist nicht möglich, LIEBE auf einen oder wenige zu begrenzen, also sagen wir auf Partner, Eltern, Kinder, vielleicht noch die Geschwister... Es ist auch nicht möglich Unterschiede in der LIEBE zu machen. Solange ich das versuche, hänge ich in Kontrollmechanismen fest. Ich investiere in die Besonderheit von LIEBE und damit in den Götzen. Was dadurch passiert ist, dass ich Bedingungen an die LIEBE stelle insbesondere auch an den EINEN oder die EINE.

Ich kann nicht nur einen oder wenige Menschen lieben. Entweder ich liebe sie alle und dann alle gleichermaßen oder ich liebe keinen. Ob ich sie alle liebe oder nicht hängt einzig und allein davon ab, ob ich mich selbst liebe. Denn ich kann mit anderen Menschen nur so umgehen, wie ich mit mir selbst umgehe. Ich kann nur soviel LIEBE geben und empfangen wie ich bereit bin, mich selbst zu lieben.

Bei der Beziehungsverschwörung geht es in der Essenz um den unwahren Treueeid (Treueschwur). Treue beziehen wir hauptsächlich auf die körperliche/sexuelle Ebene. Jetzt, wo du mein Partner/meine Partnerin bist, darfst du niemand anderen mehr "anschauen", mit jemandem reden, neue Freundschaften (ohne mich) eingehen, der vom anderen Geschlecht ist. Du gehörst jetzt mir! Ich gehöre dir! Das ist eine große Falle. Hier geht es um Besitzansprüche, um gefangen nehmen. 

Treue ist weder ein Versprechen, noch ein Eid, noch ein Schwur. Treue ist ein Gelöbnis, welches sich auf mein uneingeschränktes "Ja" auf den Partner bezieht. 

Untreu bin ich, wenn ich "Nein" sage zu meinem Partner. Das tue ich, wenn ich ihm das Gefühl gebe, dass er falsch ist, meinen Ansprüchen nicht genügt, überall dort, wo ich mich über ihn beschwere, ihm Vorwürfe mache, mit ihm schimpfe, ihm zu verstehen gebe, dass er es mir nicht Recht machen kann. Das fängt mit Kleinigkeiten an und baut sich auf:

- du lässt immerzu das Licht an
- du gibst zuviel Geld aus
- du räumst den Geschirrspüler falsch ein oder lässt immer das Geschirr stehen
- du bist zu unordentlich
- du überlässt mir die ganze Arbeit
- du kümmerst dich um nichts
- du denkst nur an dich
- u.v.m.

Mit all dem sage ich "Nein" zu meinem Partner. Mit all dem beginnt Untreue. Jedes Verhalten ist zunächst unschuldig. Mein Urteil, meine Bewertung, meine Interpretation erst machen es schuldhaft. LIEBE ist unschuldig. Begierde ist es, die LIEBE schuldhaft macht.

Mit all diesem "Nein" zu meinem Partner investiere ich in Trennung, treibe ich ihn aus der Beziehung heraus und mitunter in die "Hände" eines anderen Menschen, bei welchem er Verständnis und Ruhe findet.

Mit all diesem "Nein" prügele ich auf meinen Partner ein, lasse ich ihn nicht frei, erlaube ich ihm nicht so zu sein wie er ist. Ich gebe ihm die Schuld, dass unsere Beziehung nicht gelingt anstatt Verantwortung zu übernehmen.

Nicht zu genügen, ist die unbewusste Angst die uns davon abhält, Beziehungen einzugehen, zu heiraten, zu binden...

Der Verstand sagt uns, wenn du eine Beziehung eingehst, bist du nicht mehr frei. Doch dass, was uns jede Beziehung schenken kann ist die uneingeschränkte Freiheit. Ich bin mit jemandem zusammen, der mich uneingeschränkt liebt, den ich uneingeschränkt liebe. Das Potenzial, welches sich hier drin verbirgt ist, dass wir einander einen grenzenlos sicheren Raum bieten können, indem wir unsere ganze Kreativität, unseren Ideenreichtum verwirklichen können. 

Die Lektion, die es zu lernen gilt besteht darin, einander einen Raum zu geben, der frei von Angst ist, einen Raum, in dem wir beide so sein können wie wir sind, in den wir uns beide fallen lassen können, ohne Gefahr zu laufen, angegriffen zu werden. In einem solchen Raum kann ich uneingeschränkt frei sein.

In diesem Raum erst kann sich wahre Sexualität entwickeln. Sexualität ist nicht der Beginn einer Beziehung sondern das "Sahnehäubchen". Sex ist die Begrenzung der Sexualität auf den Körper. Die Begierde ist es, die die Sexualität hier auf den Körper begrenzt.

In einer Beziehung, in welcher wir beide also ich und mein Partner frei sind (wie oben beschrieben) lernen wir einander wirklich kennen. Wir sehen unsere eigene Schönheit im anderen. Das bringt wahre Nähe und den Wunsch der sexuellen Verbindung, der Wunsch nach dem Einssein. Der Körper wird somit zum Tor für die spirituelle Vereinigung. 

Dort wo ich frei bin, fühle ich mich angekommen, gehalten, sicher und geliebt. In einem solchen Raum gibt es den "Wunsch" nach Sex mit einem anderen Menschen nicht mehr, nicht, weil ich nicht frei bin sondern weil ich frei bin und dadurch in meiner Beziehung alles habe, was ich mir wünsche... vor allem einen mir treuen Partner, mit dem ich alles teilen kann.

Wir folgen einander und selbst wenn einer sich in die tiefste Dunkelheit verirrt ist der andere bereit sein LICHT zu sein.

 

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