03.03.2018 Tote Zone (erfolgabwehrender Gedanke)

Die positive Nachricht ist, dass wir, wenn wir die Tote Zone erreicht haben, in unseren Beziehungen schon sehr weit gekommen sind. Bezogen auf die einzelnen Phasen, die jede Beziehung durchläuft, ist die Tote Zone die letzte Phase der Unabhängigkeit. Der nächste Schritt vorwärts ist der Schritt in die Ebenbürtigkeit, Partnerschaft, Freundschaft, Vision und Meisterschaft. 

Der Glaube an Mangel, an Wertlosigkeit, "es nicht verdient zu haben" machen mir das Leben schwer. Rollen, Regeln und Pflichten schneiden mich von mir selbst ab, führen zu Aufopferung und Erschöpfung. Ich bin weder in der Lage zu geben noch zu empfangen. Hier geht es darum all das sollte, müsste und muss in meinem Leben aufzugeben. 
Kompensiert wird das Gefühl der Totheit mit verschiedenen Formen des Selbstangriffs. Aufgesetzte Fröhlichkeit geht in Richtung Sarkasmus und Gehässigkeit, unwahre Abenteuer sollen mir einen gewissen Adrenalinschub geben,  scheinbar radikale Veränderungen sollen Diäten, Fitnessprogramme, oder sogar Lebenslaufabbrüche bringen. Ich ziehe um, trenne mich von meinem Partner/meiner Familie, kündige meinen Job, gehe in ein anderes Land. Dass das alles Kompensation ist, erkenne ich daran, dass es sich anfühlt, als würde ich mit Gewalt/Macht eine Veränderung herbeiführen wollen. 

Die Totheit kommt aus der Gefühllosigkeit. Ich habe mich verloren, kann mich und damit auch den anderen nicht mehr fühlen. Unter meiner Gefühllosigkeit liegen meine größten Ängste: Angst vor Nähe, vor dem nächsten Schritt und vor Erfolg.

Vielleicht fragst du dich jetzt, wieso das die größten Ängste sind, dass ist doch das, wo ich hin will. 

Nehmen wir die Angst vor Nähe. Nähe ist eine Ausdruck von LIEBE. Es ist nicht möglich LIEBE zu begrenzen, also auf eine oder wenige Personen. Der Verstand reduziert die Nähe auf die körperliche Ebene. Doch darum geht es bei Nähe nicht wirklich. Bei Nähe geht es um Verständnis, Akzeptanz, dem anderen zugewandt zu sein, nicht wie es das Bild zeigt, mich abzuwenden. Die Voraussetzung dafür ist, dass ich mich selbst und damit auch den anderen fühlen kann. Je näher ich jemandem bin, um so leichter kann ich ihn fühlen, unabhängig davon, ob er neben mir steht oder kilometerweit weg ist. Der Verstand redet mir hier ein: Pass auf, dass dir niemand zu nahe kommt. Achte auf den richtigen Abstand in deinen Beziehungen. Der "richtige" Abstand ist es dann auch, den ich kontrolliere. Das ist das, was anstrengend ist. Auch hier nehme ich mich wieder gefangen anstatt frei zu sein.

Die Angst vor dem nächsten Schritt beruht auf der Angst vor Nähe. Denn dieser bringt mich näher, näher in meiner Beziehung, näher zu meinem Ziel. Hier wird deutlich, dass sich auch Angst nicht eingrenzen lässt. 

Auch die Angst vor Erfolg geht auf Angst vor Nähe zurück. Wahrhaftiger Erfolg ist Erfolg, der anhaltend ist, um den ich mir keine Sorgen machen muss darum, dass ich diesen verlieren könnte. Was mich davon abhält sind die Konkurrenzgedanken. Der Verstand rät mir, um meinen Erfolg zu kämpfen, andere als Rivalen zu sehen, die es "auszuschalten" oder "wegzubeißen" gilt. Ja, auch auf diese Weise können wir eine gewisse Stufe an Erfolg erreichen, wir können beruflich auch an Höhe Positionen gelangen und viel Geld verdienen. Doch wenn ich am Ende "einsam an der Spitze" bin, fühlt es sich wie eine Niederlage an. Ich kann keinen Erfolg fühlen. Ich bin in der toten Zone gefangen. Es gibt niemanden, der mich versteht, dem ich vertraue, dem ich mich zuwenden kann, mit dem ich meinen Erfolg teilen kann. Dadurch fehlt mir etwas ganz entscheidendes: Dankbarkeit

Erfolg ist ein Gemeinschaftsprojekt. Wahrer Erfolg ist eine Ausdrucksform von LIEBE und LIEBE will geteilt werden. Also bin ich aufgefordert Verbundenheit und Unterstützung zu geben und zu empfangen. Das wiederum bedingt Nähe anstatt auf Abstand zu sein. Das, was uns EGO und Verstand als Erfolg verkaufen ist eine Niederlage, denn ich werde am Ende einsam und erschöpft sein. Das ist nicht das, was ich erreichen wollte.
[16:48, 3.3.2018] +49 172 1331253: Ein erster Schritt aus der Toten Zone herauszukommen ist, dass ich mich bewusst dafür entscheide, dass was ich vermeintlich tun muss auch tun zu wollen. Also nicht "ich muss aufstehen" sondern ich WILL aufstehen. Nicht "ich muss arbeiten" sondern ich WILL arbeiten, nicht "ich muss das schaffen" sondern ich WILL das schaffen usw. Etwas tun zu wollen macht es leichter. Tu alles, was du tun willst mit Freude. Freude ist eine Entscheidung! Freude bringt Lebendigkeit.

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